Kleine Anleitung zur Nicht-Veränderung:

„Sorge für eine rasche Behebung des Symptoms und nicht des eigentlichen Problems, denn nichts lenkt besser ab als eine Aktion an einer falschen Stelle!“

Motto: Wie soll das Problem lauten, damit ich bei meinen alten Lösungen bleiben kann. (Harald Allabauer)

Philosophie

Fünf Thesen zum Lernen in und durch Organisationen
die das philosophische Gerüst meines Arbeitsansatzes darstellen:

1. Das „Er-Lernen“ neuer Vorgaben stellt selten ein Problem dar. Das „Ver-Lernen“ der alten Routinen und Vorgaben durchaus.

2. Lernen bedeutet Destabilisierung und Verunsicherung. Es stellt einen Prozess der Abweichungsverstärkung dar, dessen Ausgang ungewiss ist.

3. „Organisationen können nur selbst lernen – aber sie lernen nicht immer von selbst.“

(James G. March)

Anregungen zum Lernen können Organisationen im Gesundheitswesen erfahren durch

  • kritische Selbstdiagnose (Was tun wir im Alltag?)

  • Reflexionsanregung (Weshalb tun wir das, was wir tun, so wie wir es tun?)

  • Kontingenzerfahrung (Wie könnten wir es doch auch anders sehen und bewerten?)

  • Optionenbildung (Was sollten wir warum zukünftig anders machen?)

4. Lernen von und in Organisationen setzt Anschlussfähigkeiten nach innen und nach außen voraus.

5. Interventionen – insb. die der Pflegewissenschaft und des Pflegemanagements – müssen, um in den Pflegeeinrichtungen und –teams wahrgenommen zu werden und nicht als Rauschen abgetan zu werden, an den organisationsinternen Operationsweisen anschließen. Nur so ist Akzeptanz im System möglich.

 
Prof. Dr. Manfred Borutta • Hauptstraße 118 • 52159 Roetgen
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